zerebrale Sehstörungen
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|  Der aufgehellte Bereich ist für den Patienten nicht sichtbar. Damit ergeben sich erhebliche Einschränkungen im täglichen Leben.
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Zerebrale Sehstörungen sind häufig eine Folge von Schlaganfällen oder Hirnblutungen. Dabei sind die Sehorgane (Auge, Sehnerv) intakt, aber aufgrund einer bestehenden oder vorausgegangenen Unterversorgung setzt das Gehirn die empfangenen Reize nicht zu einem korrekten Bild zusammen.
Die Folge: Patienten leiden unter Gesichtsfeldausfällen (sog. Anopsien) oder "Lücken" im Gesichtsfeld (sog. Skotome). Die Patienten können oft nicht mehr ihrem erlernten Beruf nachgehen.
Die Ausfälle können kleine oder sehr große Bereiche des Gesichtsfeldes betreffen.
Bis vor wenigen Jahren ging man davon aus, dass zerebrale Sehstörungen nicht therapiert werden können. Mittlerweile wurde aber der Nachweis erbracht, dass dank der hohen Plastizität des Gehirns durch ein intensives Training auch gegen zerebrale Sehstörungen etwas unternommen werden kann.
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