Zerebrale Gesichtsfeldausfälle

Das Sehvermögen gehört zweifellos zu den wichtigsten Sinnen. Für Patienten, die nach einem Schlaganfall oder einer anderen Hirnverletzung unter zerebralen Gesichtsfeldausfällen leiden, stellt dies eine große Herausforderung dar. Meist leidet die eigene Mobilität; viele Patienten haben Probleme beim Lesen, dürfen nicht mehr Autofahren - insgesamt eine enorme Einschränkung der Lebensqualität.

Unter Umständen bemerken betroffene Patienten den Ausfall selbst gar nicht; viele Betroffene klagen über Gleichgewichtsstörungen oder die eigene "Schusseligkeit", weil sie z.B. Tassen umstossen oder gegen Türrahmen laufen. Für einen gesunden Menschen ist dieses Krankheitsbild nur sehr schwer nachvollziehen; für Betroffene ist es aber ein großes Problem.

Obwohl das Sehen gestört ist, arbeiten die Augen der Patienten einwandfrei. Auch der Sehnerv transportiert die Reize weiter ins Gehirn. Dort aber werden diese vom Sehzentrum nicht mehr korrekt verarbeitet; große Teile des Gesichtsfeldes verschwinden. Zugegeben, für einen gesunden Menschen ist dies fast unvorstellbar.

Viele Patienten berichten uns, dass Sie nach dem Schlaganfall einen Augenarzt konsultiert haben, der Ihnen ein gesundes Auge und einen intakten Sehnerv diagnostiziert habe. An den Gesichtsfeldausfällen hat das nichts geändert. Dies ist aber auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Ursache im Gehirn liegt und nicht an den Sehorganen.

Gerne unterstützen wir Betroffene dabei, einen Neurologen oder Neuropsychologen zu finden, der die Ursache des Gesichtsfeldausfall feststellt und geeignete Thereapiemethoden erörtert. Unsere VisionTrainer-Partner begutachten Patientenunterlagen professionell und prüfen, ob die VisionTrainer-Therapie helfen kann. Dieser Service ist kostenfrei und unverbindlich!